besser verbunden

Achtsamkeitspraxis ist eine der zentralen Formen von Meditation und eine umfassend anerkannte Methode, um körperliche, geistige und psychische Gesundheit zu erlangen, zu stabilisieren und weiter zu entwickeln. Wir ergründen unser Sein achtsam, wir erfahren wie wir unsere Wirklichkeit gestalten und wie wir dies für uns weniger leidvoll tun können. Wir kultivieren Freundlichkeit zu uns und zu anderen. Unsere Beziehungen verlebendigen sich. Auch die zu unserer "Umwelt". Sie wird eher zur Mitwelt. Wir werden sensibler und gleichzeitig haut uns zunehmend weniger aus der Fassung. Wir werden weniger zynisch oder überheblich. Oder verzweifelt oder depressiv. Dennoch ziehen wir uns nicht raus aus dem Handeln und aus der Verantwortung. Die umfassende Wirkung von Achtsamkeitspraxis und damit ihre Anerkennung hat längst die Grenzen der Bereiche und Regionen überschritten, in denen sie seit Tausenden von Jahren erfahren, entwickelt, gelehrt, erhalten und weitergeführt wurde. Achtsamkeit, Kontemplation, Meditation bleiben kein Insiderwissen mehr hinter dicken Klostermauern, in Yogaräumen, in thailändischen Wäldern, tibetischen Höhen oder Sufizelten sondern sind in den Laboratorien angekommen, bei Krankenkassen, Managerseminaren, im Sport, in den Therapiezentren für körperliche Rehabilitation und Prophylaxe, bei Psychotherapeuten und Coaches aller Fachrichtungen. 

Die Auswirkungen auf körperlicher Ebene: Weniger Cortisol (eines der Stresshormone), der Blutdruck geht runter, der Herz-Kreislauf wird stabiler, die Schmerzsensibilität wird verringert, das Immunsystem wird gestärkt, unser Gehirn wird in bestimmten Bereichen stimuliert und bildet neue neuronale Verknüpfungen ... und weiteres wird noch gefunden werden.

Die Auswirkungen auf psychischer Ebene: Angstkontrolle und Selbstregulation bezüglich anderer Emotionen, Unterstützung bei Depressionstherapie und Prophylaxe, Trauerbewältigung, Selbstakzeptanz- und Selbstbewusstseinsstärkung, Konzentrationssteigerung...

Die Auswirkungen auf geistiger Ebene: Wahrnehmungserweiterung, Wertesensibilität, Zuwachs an innerer Klarheit und Orientierung, Bewusstseinsentwicklung, Sinnfindung...

Siehe u.a. Die heilsame Kraft der Meditation (Arte), Mönche im Labor (Arte Doku 2007 auf YouTube) oder ein Interview mit John Kabat Zinn, dem Entwickler der MBSR-Methode (SRF Kultur)

 

Ich biete Achtsamkeitspraxis bei Bedarf in allen Bereichen als begleitende oder unterstützende Maßnahmen an sowie als Einzelmaßnahme.

Mein Background: Ich praktiziere seit 2006 regelmäßig und zunächst weitgehend autodidaktisch Meditation und andere, Achtsamkeit fördernde Übungen und Methoden. Literatur und Veranstaltungen von und mit dem Dalai Lama und Thich Nath Hanh waren wichtige Inspirationsquellen und Lernfelder in Bezug auf den Tibetischen und den Theravada Buddhismus. Seit 2016 sind Tara Brach, Jack Kornfield und Jon Kabat Zinn für mich wichtige Lehrende und Inspiration sowohl für meine Entwicklung als auch für die Arbeit mit anderen Menschen. Weiterbildungen und Retreats mit Jörg und Petra Meibert über das Achtsamkeitsinstitut Ruhr sowie Lehrende des säkularen Buddhismus (bodhi collegeBuddhastiftung) begleiten mich in meiner aktuellen Entwicklung, ich habe eine zert. Achtsamkeitstrainierin-Ausbildung und gönne mir regelmäßige Supervision bezüglich der Arbeit und der eigenen Entwicklung.

Falls aus der gemeinsamen Arbeit heraus erwogen werden sollte, dass hier ein 8-wöchiger MBSR Kurs nützlich sein könnte, kann ich Empfehlungen geben. Ansonsten biete ich ein ähnliches Kursprogramm: "Gemeinsam Achtsam", das auch als Webtraining angeboten werden kann.