Vielfalt und Sorgfalt

Methoden spielen meines Erachtens in der Arbeit - ob für Coaching oder Therapie - eine dienende Rolle und sind kein Selbstzweck. Wenn eine Methode beispielsweise für Sie nicht passt, nehmen wir eine andere - im Rahmen der Methoden, in denen ich erfahren bin. Es ist auch möglich, für eine besondere Methode eine/n therapeutische/n Kollegin/Kollegen nach Absprache für eine bestimmte Zeit einzubinden - oder sogar zu wechseln.

Basis meiner Arbeit ist die systemische Therapie. Aus Fortbildungen in Psychotraumatologie bringe ich stabilisierende und reflektierende Methoden ein sowie Körperfeedback. Jahrelange Erfahrung als Stimmbildnerin ermöglichen es über Atem- und Stimmarbeit den Methodenpool zu erweitern. Das Gleiche gilt für die Methoden Meditation und Achtsamkeitspraxis - nach Jack Kornfield (link zum Vortrag in engl. Sprache) und Jon Kabatt-Zinn (Entwickler von MBSR-Mindfilness-Based Stressreduktion - link zum Interview SRF Kultur-deutsch) besonders bezüglich der Themen Stressmanagement, Burnout, Traumafolgebehandlungen. Kommunikationspsychologische Methoden runden meinen Methodenschatz ab. Die Konzepte der Stimmigkeit wurzeln hier gemeinsam mit meiner, die Stimme fördernden Arbeit. Beispiel: Techniken und die Haltung von Marshall B. Rosenberg (GFK). Die kommunikationspsychologischen Tools erlauben es, auch darauf zu schauen, welche Art der Kommunikation für welche Ergebnisse nützlich und unterstützend sind.

Meine Zulassung für die Arbeit als Therapeutin beruht auf dem Heilpraktikergesetz für Psychotherapie.

Werte

Die Werte und das Menschenbild einer Person betrachte ich als Nährlösung für jede Methodenanwendung. Die beste Methode taugt wenig, wenn sie zum Beispiel ohne Mitgefühl, Wertschätzung und Respekt benutzt wird. Daher habe ich hier ein paar der wichtigsten Werte für die entwicklungsbegleitende Arbeit aufgeführt:

Gleichwertigkeit aller Menschen

Würdigung des Lebensweges als Ganzem: Mit dem, was schwächt und dem, was stärkt und dem vorhandenen Potential

Klarheit in den Absprachen

Transparenz in den Handlungen

Verstehbarkeit dessen, was während der Zusammenarbeit wichtig ist

Verantwortung für den Begleitungsprozess auf beiden Seiten, jede/r in ihrer/seiner Rolle

Achtsamkeit und Sorgfalt bei der Arbeit

Betonung, Stärkung und Hinweise auf Handlungen und Prozesse, die die Selbstverantwortung und Selbststärkung der Klientinnen und Klienten betrifft

Religionsoffenheit und Möglichkeit der Einbeziehung von Glaubensbelangen zur Unterstützung der Klientinnen und Klienten

Supervisions-und Reflexionsarbeit als Selbstsorgepraxis und Qualitätsunterstützung für die Arbeit